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1. November 2011

Faires Online Glückspiel in Europa

by Heike Krause

Erfolge des Responsible Game Day

Millionenbetrug geplatzt

Bei der lang erwarteten Poker-Europameisterschaft im Casino Baden ist ein mutmaßlicher Millionenbetrug im Internet geplatzt. Der Hauptverdächtige Deutsche Maximilian A. soll zwei Dutzend bekannte Pokerspieler beim Online-Poker um Millionen gebracht haben.

Er hat es tatsächlich geschafft, auf den Computern seiner Opfer ein Spionageprogramm zu installieren. Somit kannte er das Blatt seiner Gegner genau und konnte ohne große Schwierigkeiten die Mitspieler um Hunderttausende Euro erleichtern.

Denn ist Texas-hold'em-Poker sehr einfach, wenn man die zwei Karten der Gegner kennt. Und ein  Millionenbetrug beim Online-Poker kann somit einfach von Statten gehen.


Wochenlang spekulierten die Highstakes-Spieler (Spieler die um extrem hohe Einsätze spielen) dass ein enormer Betrug im Gange sei. Es wurde gemunkelt, jeder wusste Bescheid und keiner unternahm etwas.

Einige der Betroffenen geben an, bis zu 500.000 Euro an Maximilian A. verloren zu haben. Die Freunde des Münchners gleichen einem Who is who der Pokerszene. Jeder der Rang und Namen in der Branche hat war mit ihm befreundet. Österreichs bekanntester Pokerprofi Erich K. kann es immer noch nicht glauben und ist fest davon überzeugt, dass Maximilian A. von einer Bande dazu gezwungen worden ist.

Kommando überführt Betrüger

Als nun im Rahmen der Poker-EM in Baden zwei seiner Opfer ihn persönlich trafen kam es zu einer in der Branche noch nie dagewesenen spektakulären Geiselnahme. Am frühen Morgen des 27. Oktober gegen fünf Uhr spazierte das Trio in die Polizeistation Baden.

Die Geschichte, die die Beamten zu hören bekamen hat sie sichtlich überrascht. Maximilian A., habe die beiden anderen beim Online-Poker abgezockt. Der eine Pokerspieler habe in ein paar Wochen rund 40.000 Dollar verloren, der andere sogar 350.000 Dollar.
Die beiden haben auf seinem Hotelzimmer auf ihn gewartet und ihn zur Rede gestellt.

Er wurde festgehalten und befragt, bis er die angeblichen Betrügereien zugab. Dann gingen alle Drei zur Anzeige. Am Posten wollte der Deutsche aber nichts mehr davon wissen und gab an, zum Geständnis gezwungen worden zu sein. Die Computer der drei Beteiligten werden nun von Spezialisten des Landeskriminalamtes näher untersucht. Denn Millionenbetrug beim Online-Poker ist ein ernstes Delikt.

Strafe muss sein, auch für die Betrogenen

Die Nacht-und-Nebel-Aktion wird aber für alle Beteiligten Folgen haben. Gegen Maximilian A., der aus steuerrechtlichen Gründen in London lebt, wird wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs ermittelt, gegen das Kommando der zwei Betrogenen wegen Nötigung und Freiheitsentzug. Auch bei der Poker-EM sorgte der Vorfall für Aufsehen, denn so etwas hat es noch nie gegeben. Der Gast wurde sofort gesperrt.





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